Vidia všetci ľudia tie isté farby? Nie oči vidia, ale mozog

22.08.2017 23:12

Všeobecná mienka o našej schopnosti vidieť je tá, že človek vidí očami. Je to však mylný názor. Oči sú len pomocný nástroj (aj keď veľmi dôležitý) nášho videnia. Len zachytávajú svetelné vlny a vedú ich ďalej. Obraz toho, čo vnímame a vidíme, v nich vôbec nevzniká. Ten vzniká z týchto vĺn až v mozgu. Až v ňom sa vytvára obraz sveta, tak ako ho vidíme a  až v mozgu sú registrované a spracovávané frekvencie svetla, z ktorých mozog potom vyrobí farby. V podstate mohol byť náš mozog vybavený aj tak, že by sme videli svet len čierno-biely.

 

Die Behauptung "Der Mensch sieht mit den Augen" stimmt im Grunde nicht oder nur teilweise, denn zur Wahrnehmung unserer Umgebung benötigen wir neben unserem Sehorgan auch unser Gehirn. Erst im Gehirn wird die Welt, wie wir sie sehen, verarbeitet - und erst im Gehirn wird Farbe erkannt und zugeordnet.

Farbe ist für uns so alltäglich, dass sich eigentlich niemand Gedanken über ihr Dasein macht. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage: Woher bekommen die Dinge des Lebens ihre Farbe? Warum ist das Meer blau? Was ist eigentlich Farbe?

Ohne Licht keine Farbe

Ohne Licht gäbe es keine Farbe auf der Welt. Lässt man weißes Licht durch ein Glasprisma fallen, sieht man, dass sich das Licht in dem Glasköper bricht und in verschiedene Farben aufspaltet.

Denn Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, wobei jede Farbe eine andere Wellenlänge hat und im Prisma unterschiedlich stark gekrümmt wird.

Das bedeutet: Weißes Licht ist aus farbigen Lichtern, den sogenannten Spektralfarben, zusammengesetzt. Sie sieht man auch bei einem Regenbogen.

Schon der englische Naturforscher und Mathematiker Isaac Newton (1643 bis 1727) entdeckte die verschiedenen Farben des Lichts, darunter die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau.

Wir sehen übrigens nur etwa 40 Prozent der im Sonnenlicht enthaltenen Farbe

 

Die Gegenstände unserer Welt erhalten also ihre Farbe, indem sie – je nach Materie – verschiedene Strahlen verschlucken und andere reflektieren.

Wasser zum Beispiel absorbiert langwelliges Licht viel besser als kurzwelliges. Der Rotanteil des Sonnenlichts wird deshalb bereits nach wenigen Metern unter Wasser geschluckt.

Geht es noch tiefer, verschwinden nacheinander die orangefarbenen, gelben und grünen Anteile. Das blaue Licht dagegen wird am wenigsten geschluckt und am stärksten reflektiert, also zur Oberfläche zurückgeworfen. Darum sind unsere Meere blau.

Das üppige Farbspektrum der Natur ist also nichts anderes als unterschiedlich aufgenommene und reflektierte Bestandteile unseres Sonnenlichts.

Wenn wir Farbe sehen, sehen wir im Grunde genommen farbiges Licht, das vorher den Umweg über die Oberfläche eines Gegenstandes genommen hat.

 

Farbe ist also nicht einfach da. Sie entsteht nur in dem Moment des Sehens. Unsere Wahrnehmung der Farbe besteht aus der Zusammenarbeit zwischen Augen und Gehirn.

Unser Gehirn empfängt und verarbeitet die Licht- und Helligkeitsimpulse nach einem speziellen Ordnungssystem, besser als jeder Computer der Welt.

Jeder Moment unseres Sehens wird ununterbrochen neu verarbeitet und interpretiert. So können wir Farbe wahrnehmen.

Das System der Wahrnehmung ist so kompliziert, dass es bis heute niemand genau erklären kann.

http://www.planet-wissen.de/natur/sinne/sehen/pwiefarbesehen100.html